Das Denkmal

Ausschnitt aus Postkarte von vor 1910. Die Fläche unterhalb Lindenplatzes ist noch vollkommen frei. Das Denkmal wurde 1897 errichtet, erkennbar ist auch der sog. Lennetisch, der bereits 1839 aufgestellt wurde.
Ausschnitt aus Postkarte von vor 1910. Die Fläche unterhalb Lindenplatzes ist noch vollkommen frei. Das Denkmal wurde 1897 errichtet, erkennbar ist auch der sog. Lennetisch, der bereits 1839 aufgestellt wurde.

Das "Kriegerdenkmal auf der Linde", errichtet am 11. Juli 1897

Die vier Tafeln des inzwischen renovierungsbedürftigen Denkmals geben Aufschluss: Errichtet am 11. Juli 1897 von dem Krieger- und Militärverein, den Festjungfrauen und dankbaren Einwohnern Igstadts zur Erinnerung an den glorreichen Feldzug 1870/71. Eine Tafel ist den Vereinsmitgliedern gewidmet, eine weitere den Teilnehmer des Feldzuges Weißenburg. Es ist kein Denkmal für die Opfer des Krieges, gleichwohl möchte heute niemand das Denkmal als Aufforderung zur Verherrlichung von Militarismus und Krieg sehen. Das ehemalige Kriegerdenkmal ist uns ein Mahnmal für Frieden und Völkerverständigung im Gedenken der zahlreichen Opfer. (HGV 2015)

Bildergalerie

Der Platz an der Linde mit dem "Kriegerdenkmal" und dem Lennetisch. Igstadt, Hauptstraße, 2013
Der Platz an der Linde mit dem "Kriegerdenkmal" und dem Lennetisch. Igstadt, Hauptstraße, 2013

Die Zeichnung einer Schülerin aus dem Jahr 1950: Auf dem Platz an der Linde spielen Mädchen und Jungen mit ihren Klickern, ein zu dieser Zeit beliebtes Kinderspiel.

Das Igstadter Wappen