Vergangenheit erforschen - Gegenwart gestalten - Zukunft erleben

Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Igstadt e.V.

Ich, der Igstadter Jupiter, begrüße Sie und freue mich, dass Sie den Weg zu unserer Website gefunden haben.

Thronender Jupiter
Thronender Jupiter

 Es erwarten Sie hier:

 - Aktuelles zu den Vorhaben des Vereins
- Interessantes zur Igstadter Ortsgeschichte

- Informationen zu Veranstaltungen

- Wissenswertes zum Verein

- Eine Fülle historischer Bilder

Warum ich Sie begrüßen darf und wer ich bin, erfahren Sie natürlich auch unter: Igstadter Jupiter.

Eine gute Nachricht: Der Igstadter Jupiter gehört zu den Ausstellungsstücken des neuen Stadtmuseums am Markt (SAM), Wiesbaden. Das Museum wurde am 11. September 2016 eröffnet und Jupiters jahrzehntelanges Dasein in einer Holzkiste fand hiermit ein glückliches Ende.

... und willkommen in Igstadt. Diese freundlichen Begrüßungen befinden sich seit 2018/2019 an den Ortseingängen aus Richtung Bierstadt und Breckenheim kommend. In weit zurückliegenden Tagen gelangten die Besucher durch die Hohlpforte in den Ort. Lesen Sie hierzu den spannenden Bericht zur Igstadter Dorfbefestigung "Hecken, Pforten und ein Tor" von Reinhold Voigt.

2019_Die Igstadter Dorfbefestigung_RV.pd
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Historisches

2. Juni 2010: Die Einweihung des Brunnens in der Bornstraße

Die Redakteurin Barbara Yurtöven berichtete über das Ereignis in der regionalen Presse:

Seit dem 2. Juni trägt die Igstadter Bornstraße wieder zu Recht ihren Namen. Born, das heißt Brunnen und ein solcher ist jetzt endlich wieder unterhalb der Igstadter Barockkirche in Betrieb. Lange genug, rund 20 Jahre, haben die Igstadter darauf gewartet und insgesamt 10.000 Euro an Spenden für den Bau gesammelt. Dass es so lange dauerte, hat bei manchem Igstadter für erheblichen Verdruss gesorgt. Noch im vergangenen Herbst hatten die Mitglieder des Ortbeirates massiv gegen die, in ihren Augen praktizierte, Hinhaltetaktik der Stadt gewettert. Man hat das Gefühl verschaukelt zu werden", konstatierte Ortsvorsteherin Christel Ruckes (CDU) auf die Nachricht hin, dass immer noch Einzelheiten für den Brunnenbau geklärt werden müssten. Jetzt konnte sie sich freuen, dass „Igstadts unendliche Geschichte“ endlich fertig geschrieben werden konnte. Bis vor 100 Jahren diente der Kirchborn als öffentliche Wasserentnahmestelle, für die, die über keinen privaten Brunnen verfügten. Eine lang anhaltende Trockenheit im Jahr 1905 gab den Anlass zum Bau einer eigenen Wasserversorgungsanlage im Wickerbachtal und Wasserturms, die 1910 in Betrieb genommen wurden. Der Kirchborn diente aber noch lange Jahre als Wasserentnahmestelle für die Feuerwehr. Jetzt soll er, so ist es nicht nur der Wunsch der Ortsvorsteherin, zur echten Begegnungsstätte von Jung und Alt werden. Vier hölzerne Sitzflächen laden die Igstadter hier zum Verweilen ein. Und ein von einem Igstadter Schreinermeister angefertigtes Schild mit der Aufschrift „Kerchborn“ lässt keinen Zweifel aufkommen, wo man sich befindet. Im März begann der Ausbildungstrupp des Grünflächenamtes mit der Neugestaltung und die jungen Leute haben ganze Arbeit geleistet. Mehr als 100 Tonnen an Material wurden bewegt, bis der Platz „als neues Igstadter Schmuckstück“ fertig war. „Sie haben wirklich unheimlich reingehauen“, lobte auch Stadträtin Rita Thies. Herzlichen Applaus spendeten ihnen dafür die rund 60 Igstadterinnen und Igstadter , die zum Mitfeiern gekommen waren und die es sich nicht nehmen ließen, den Brunnen spontan mit „Am Brunnen vor dem Tore“ musikalisch zu begrüßen. by

Der HGV gratuliert dem Kerchborn und dem kleinen Brunnenplatz zum 10-jährigen Bestehen! Der Platz ist ein Ort der Begegnung geworden.

Aktuelles

Neu: Faltblatt zur Igstadter Dorfbefestigung

Igstadt: Auf den Spuren der ehemaligen Dorfbefestigung

Reisen verboten, Spaziergänge mit der Familie erlaubt, das sind zwei der zahlreichen Regularien in Zeiten der Corona-Krise. Die Erkundung der näheren Umgebung kann daher in den kommenden Wochen wieder interessant werden. Der Heimat- und Geschichtsverein Igstadt e.V. (HGV) lädt ein, bei einem ca. einstündigen Spaziergang den Verlauf der ehemaligen Dorfbefestigung zu entdecken. Vermutlich ab dem späten Mittelalter bis ca. 1815 war Igstadt - wie viele andere Orte des Ländchens - geschützt durch ein „Gebück“. Diese natürliche Landwehr bestand aus Eichen und Hainbuchen, deren Zweige man nach unten „bückte“ und Dornenhecken dazwischen anpflanzte. So entstand ein undurchdringbarer Schutzwall. Zwei Pforten und ein Tor ermöglichten den Zugang in das Dorf. Im Rahmen der Kulturtage 2019 hatte der HGV den Verlauf der Hecke und die Standorte der Zugänge recherchiert und einen Rundgang entlang der ehemaligen Dorfbefestigung angeboten. Nun legt der Verein das Faltblatt „Hecken, Pforten und ein Tor“ vor, auf dem alle Informationen einschließlich der Übersichtskarten zusammengestellt sind, so dass der Verlauf der Dorfbefestigung in Eigenregie erkundet werden kann. Der HGV wünscht hierbei viel Freude. Das Faltblatt ist in den Igstadter Geschäften ausgelegt. (1. Mai 2020)

Die Igstadter Dorfbefestigung_Flyer 2020
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Faltblatt: Grenzen begehen-Grenzen überschreiten: Von Kontinent zu Kontinent. Rundwanderung entlang der Igstadter Gemarkungsgrenze

Pfingsturlaub abgesagt, Sommerurlaub ungewiss? Für viele von uns gestalten sich der Urlaub und die Ferien in Corona-Zeiten schwierig. Wie wäre es, einen Teil der freien Zeit für die Erkundung der näheren Umgebung zu nutzen und dabei auch noch Interessantes über Igstadt zu erfahren? Der Heimat- und Geschichtsverein Igstadt lädt ein, entlang der Gemarkungsgrenze zu wandern und vieles neu zu entdecken. Täler und Höhenrücken, Wiesen und Wald, fruchtbares Ackerland und Streuobstwiesen prägen die Landschaft rund um Igstadt. Bei einer Wanderung entlang der Gemarkungsgrenze erlebt man diesen Wechsel in der Landschaft, den Wechsel von Gesteinen und Böden und den Wechsel der Nutzung durch den Menschen. Auch die Grenze zweier ehemaliger Kontinente wird überschritten. Hätten Sie gewusst, dass sich die heutige Igstadter Gemarkung vor erdgeschichtlich langer Zeit einmal auf zwei verschiedenen Kontinenten befand? Durch die Plattentektonik wurden die beiden Urkontinente Gondwana und Laurussia miteinander verschweißt. Die Nahtstelle verläuft am südlichen Taunusrand und ein Stück weit durch das Wickerbachtal. Am Übergang vom Taunus zur Rheinebene vollziehen sich Veränderungen, die die Igstadter Gemarkung reizvoll und abwechslungsreich erscheinen lassen. Neben dem Wandererlebnis mit vielen schönen Aussichtspunkten trifft man auch auf Besonderheiten entlang der Gemarkungsgrenze. Dazu gehören das Brünnchen im Wäschbachtal, die steinzeitliche Fundstelle, die Brunnen der historischen Wasserversorgung, das Naturschutzgebiet Wickerbachtal, die Jägerquelle und die uralten Gesteine an der Kontinent/Kontinent-Grenze. Der Rundwanderweg wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Heimat- und Geschichtsvereins Igstadt konzipiert und bei den Igstadter Kulturtagen 2017 erstmals vorgestellt. Er verläuft 18 Kilometer entlang der Gemarkungsgrenze und führt zum größten Teil über gut begehbare Feld- und Waldwege. Die Streckenführung vermeidet das Laufen entlang von Straßen, nur an wenigen Stellen wird die Fahrbahn überquert. Die Tour ist deshalb auch für Familien mit Kindern geeignet und kann an einem Tag begangen werden. Möglich sind natürlich auch mehrere Etappen. Der Gemarkungsrundweg ist nicht ausgeschildert und nicht durch Markierungen gekennzeichnet. Die Route und die Highlights sind in einem Faltblatt zusammengestellt, das in den Igstadter Geschäften ausgelegt ist. Wer eine Karte im DIN A3-Format wünscht, bitte bei Ingrid Dahl, Tel. 0611-509693, melden. (Michael Weidenfeller, 24.05.2020)

2020_Flyer_Kontinente-Wanderung web.pdf
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Beschreibung Rundwanderweg_Druckversion
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Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Heimat- und Geschichtsvereins Igstadt, die Corona-Pandemie greift tief in unseren Lebensablauf und unsere Gewohnheiten ein. Auch die Planungen unseres Vereins sind davon nicht ausgenommen. Der Vorstand hat entschieden, dass wir auf unsere Halbtagesfahrt nach Frankfurt am 9. Mai verzichten, da nicht absehbar ist, ob sich die Situation bis dahin wesentlich verbessern wird. Neben dieser bedauerlichen, aber zwingend notwendigen Maßnahme, möchten wir aber auch Mut machen und Anregungen geben.

Durch die Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit und der Freizeitgestaltung eröffnen sich Chancen für Dinge, für die im normalen Alltag oftmals zu wenig Zeit bleibt. Vielleicht haben Sie jetzt Zeit und Muße in Ihren privaten Beständen zu stöbern, sei es, sich einmal die alten Fotoalben anzusehen oder die Zigarrenkisten mit Dokumenten oder Utensilien zu durchforsten. Bestimmt stoßen Sie auf das eine oder andere Schätzchen, das Ihnen Freude macht und Erinnerungen aufleben lässt. Und was gibt es Schöneres, als diese Freude zu teilen.

Bitte überlegen sie, ob sich bei Ihren Funden nicht auch etwas befindet, was für die Geschichte unseres Dorfes und seiner Einwohner bedeutsam sein könnte. Das können Fotos oder auch Dokumente und Gegenstände des Alltags sein. Wir freuen uns über jede Meldung. Auch eine zweite Anregung möchten wir geben. Für unser neues Buch sind wir dabei, Geschichten zu sammeln, die sich im Ort zugetragen haben. Dabei kann es sich um Kurioses, Außergewöhnliches oder Bedeutsames handeln. Vielleicht ist Ihnen eine Geschichte über ein Igstadter Original oder über ein besonderes Ereignis in Erinnerung. Schreiben Sie die Geschichten und Anekdoten auf, senden Sie sie an unsere E-mail-Adresse oder werfen sie ganz einfach in den Briefkasten.

Hier sind unsere Kontaktdaten:

Michael Weidenfeller, Glöcknerstr. 9, 65207 Wiesbaden-Igstadt

Tel.: 0611-503347 | E-mail: michael.weidenfeller@gmx.net

Ingrid Dahl, Am Wasserturm 24, 65207 Wiesbaden-Igstadt

Tel.: 0611-509693 | E-mail: ingrid.dahl@t-online.de

In diesen schwierigen Zeiten sind gegenseitige Unterstützung und Solidarität besonders wichtig. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Hilfe benötigen. Wir sollten uns bei allem, was auf uns einbricht, nicht die Lebensfreude und unseren Humor nehmen lassen. Bleiben Sie gesund und optimistisch.

Michael Weidenfeller (1. Vorsitzender) / Igstadt, 23. März 2020

Offener Brief _Corona-Pandemie_23_03_202
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Vorhaben im September 2020

19.09.2020: Tagesfahrt. Ziele: Bad Kreuznach, Burg Landsberg, Historischer Bergbau (Uran, Quecksilber), Alsenztal u.v.m. Ob die Tagesfahrt wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie durchgeführt werden kann, ist noch ungewiss. Wir informieren Sie rechtzeitig. (Stand: 24. Mai 2020)

Aufgrund des Corona-Geschehens setzen wir die Einladung zum Freitagstreff am Brunnenplatz bis auf weiteres aus. (15.03.2020)

Und immer wieder freitags ... seit Januar 2019 wieder am Brunnenplatz, Bornstraße.

Freitags ab 17 Uhr traf man sich seit März 2015 bei trockenem Wetter in Igstadt "auf der Linde", Hauptstraße. Das letzte Treffen war am 17. März 2017, denn in der folgenden Woche wurde mit den Bauarbeiten für die Schulerweiterung begonnen. Wir sagten dem nun abgesperrten Lindenplatz für knapp zwei Jahre "adieu".

Die lieb gewordene Tradition der Freitagstreffen wurde fortgeführt am Dorfbrunnen in der Bornstraße. Premiere war am Freitag, 24. März 2017.
Seit 2010 sprudelt der ehemalige "Kerchborn" in dieser schön gefassten Quelle und die Bänke laden zum Verweilen ein. Ab November 2018 traf man sich wieder auf dem Lindenplatz. Ab 25. Januar 2019 wiederum am Brunnenplatz wegen der Restaurierung der Denkmäler auf dem Lindenplatz. Die Restaurierung der Denkmäler wurde im Juni 2019 abgeschlossen, allerdings fehlen noch die Bänke. Wenn diese wieder aufgestellt sind, finden die Treffen wieder auf dem Lindenplatz statt. Alle sind herzlich willkommen.

Wie das Grünflächenamt der IG der Ortsvereine am 3. März 2020 mitteilte, sollen die neuen Bänke Ende März 2020 aufgestellt werden. Sie wurden inzwischen bestellt. Update: Zwei Bänke wurden am 15. Mai 2020 aufgestellt. Vor dem Schulneubau standen auf dem Platz vier Bänke. (16.05.2020) Noch immer fehlen zwei Bänke und ein Abfallbehälter bei den bereits installierten Bänken. (05.06.2020)

"Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren,
sondern den Verstand erleuchten." Ephraim Lessing

Das Igstadter Wappen