Vergangenheit erforschen - Gegenwart gestalten - Zukunft erleben

Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Igstadt e.V.

Ich, der Igstadter Jupiter, begrüße Sie und freue mich, dass Sie den Weg zu unserer Website gefunden haben.

Thronender Jupiter
Thronender Jupiter

 Es erwarten Sie hier:

 - Aktuelles zu den Vorhaben des Vereins
- Interessantes zur Igstadter Ortsgeschichte

- Informationen und Bildergalerien zu Veranstaltungen

- Wissenswertes zum Verein

- Eine Fülle historischer Bilder

Warum ich Sie begrüßen darf und wer ich bin, erfahren Sie natürlich auch unter: Igstadter Jupiter.

Eine gute Nachricht: Der Igstadter Jupiter gehört zu den Ausstellungsstücken des neuen Stadtmuseums am Markt (SAM), Wiesbaden. Das Museum wurde am 11. September 2016 eröffnet und Jupiters jahrzehntelanges Dasein in einer Holzkiste fand hiermit ein glückliches Ende.

Öffnungszeiten SAM: täglich außer montags, 11-17 Uhr. Der Eintritt ist am ersten Samstag im Monat frei - wie auch im Museum, Friedrich-Ebert-Allee.

SAM_Prospekt_09-2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 731.2 KB

Aktuell & Interessant

Gesehen in Igstadt am 20. April 2018:

Vor 90 Jahren am 1. April 1928: Igstadt wird nach Wiesbaden eingemeindet

Igstadt erlebte viele Umbrüche und Einschnitte. Der letzte Neuanfang war vor genau 90 Jahren: Igstadt wird nach Wiesbaden eingemeindet.  Das idyllisch im Hügelland des südlichen Taunus oberhalb des Wickerbaches gelegene Dörfchen Igstadt hat in seiner Geschichte so manche Einschnitte, Umbrüche und Neuanfänge erlebt. Der letzte große Einschnitt war die Eingemeindung des Ortes in die Stadt Wiesbaden am 1. April 1928, also vor genau 90 Jahren. Die Zuordnung zu Wiesbaden, der Großstadt auch damals schon, war alles andere als selbstverständlich. Igstadt musste darum fast schon dramatisch in den letzten Stunden sogar in Berlin kämpfen, sonst wäre das Dorf in den Main-Taunuskreis geschoben worden. Die ausführliche Information von Dr. Wolf-Rüdiger Schmidt lesen Sie bitte in der nachstehenden PDF-Datei.

1928_Eingemeindung Igstadt_Web.pdf
Adobe Acrobat Dokument 709.2 KB

11. April 2018: "Runder Tisch" als Bürgerversammlung zur Gestaltung des Lindenplatzes und der Restaurierung der Denkmäler auf dem Platz

11. April 2018: Runder Tisch als Bürgerversammlung zum "Platz an der Linde".

Ortsbeirat und Grünflächenamt laden ein zu einem Gespräch über die Gestaltung des Lindenplatzes nach dem Abschluss der Baumaßnahmen der Peter-Rosegger-Schule und über die Zukunft der Denkmäler auf dem Platz. Nachstehend finden Sie die Einladung des Dezernates für Umwelt, Grünflächen und Verkehr über Herrn Stadtrat Andreas Kowol als PDF-Datei.

11. April, 18.30 Uhr, Pfarrscheune Igstadt. Die Pläne sind bereits ab 18.00 Uhr zu sehen.

Einladung Bürgerversammlung_Lindenplatz.
Adobe Acrobat Dokument 291.2 KB

20. April 2018: Engagierte Igstadterinnen und Igstadter treffen sich auf dem Lindenplatz für einen alternativen Vorschlag

Wie auch der Tagespresse zu entnehmen war, war die Mehrheit der Teilnehmenden der Bürgerversammlung "Runder Tisch" am 11. April 2018 mit den vorgestellten Planungen des Grünflächenamtes und des Kulturamtes/Amt für Denkmalpflege zur Gestaltung des Lindenplatzes, der barrierefreien Zuwegung zur Schule über den Platz und der Restaurierung der beiden Denkmäler nicht einverstanden. Das Grünflächenamt zeigte sich offen für Vorschläge aus der Bürgerschaft zur Nachbesserung. Um mit einer Stimme zu sprechen, trafen sich am 20. April unter der Federführung von Oliver Weiß, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Igstadter Ortsvereine, und Erik Dahlhäuser, Vorsitzender der Kerbegesellschaft, zahlreiche Vertreter von Igstadter Vereinen, des Ortsbeirates sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, um sich über die Gestaltung des Platzes und die Zukunft der Denkmäler zu verständigen. Es war Konsens, dass einerseits der Historie (siehe auch unter Archiv 2015 und 2016) des Platzes - soweit noch sichtbar - Rechnung getragen werden sollte wie auch der Nutzung des Platzes durch die Kerbegesellschaft zur Durchführung der traditionsreichen Lindenkerb. Man einigte sich u.a. über den Standort des Lennetisches bzw. seiner Replik, die Begrenzung des sog. Kriegerdenkmals, den Verlauf der Beete, die Ausgestaltung des Zauns und dessen Begrünung, den Standort der Bänke und des Baumköchers für den Weihnachtsbaum und den Verlauf des Zugangs zu dem Platz. Wiederholt wurde der direkte Zugang zu der Dachterrasse des Schulerweiterungsbaus von dem Lindenplatz aus angemahnt wie in der Beschlussvorlage von dem Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Ortsbeirat Igstadt 2016 beschlossen, aber seitens des Schulamtes nicht ausgeführt. Der gemeinsame Vorschlag vom 20. April 2018 wird dem Grünflächenamt fristgerecht bis zum 28. April 2018 über die Interessengemeinschaft der Ortsvereine übermittelt. Man ist bereits jetzt sehr auf das weitere Verfahren und den nächsten "Runden Tisch" gespannt.

Termine zum Vormerken auf einen Blick

ANGEBOTE DES HGV
12. Mai 2018:
Halbtagesexkursion zu dem Lahn-Marmor-Museum in Villmar.

11. August 2018:  Geführte "Erste Igstadter Gemarkungsumgehung". Tageswanderung.

15. September 2018: Tagesexkursion zum Haus der Geschichte in Bonn

Stand 25. April 2018: Freie Plätze bitte anfragen.

Halbtagesexkursion des Heimat- und Geschichtsvereins Igstadt am 12. Mai 2018

Abfahrt am Wasserturm um 13:00 Uhr, Rückkehr ca. 20:00 Uhr

Der Heimat- und Geschichtsverein Igstadt lädt zur diesjährigen Halbtagesfahrt nach Villmar an der Lahn ein. Im Mittelpunkt stehen der Besuch des neuen Lahn-Marmor-Museums und des Geotops „Unica“. Unica und das Museum sind Teil des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus. Lahn-Marmor wurde als Werkstein in vielen Objekten verarbeitet oder in Bauwerken eingesetzt. Das Taufbecken in der Igstadter Kirche gehört ebenso dazu wie die Säulen im Biebricher Schloss oder die Eingangshalle im Empire State Building in New York. Im ehemaligen Unica-Steinbruch sind die Strukturen des über 300 Millionen Jahre alten Korallenriffs, aus dem sich der „Marmor“ gebildet hat, in einer polierten Abbauwand zu bestaunen. Der Weg zum und im Geotop ist leicht zu begehen.

Unsere Exkursion klingt mit dem Abendessen im Gasthaus Schaaf in Runkel-Schadeck aus. Die Rückfahrt ist für 19:30 Uhr geplant, so dass wir gegen 20:00 Uhr wieder in Igstadt sein werden.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme.

2018-05-12_Fahrt nach Villmar.pdf
Adobe Acrobat Dokument 228.6 KB

NEUE DOKUMENTATION ZUR ORTSGESCHICHTE

NEUERSCHEINUNG

1945: Es war die Stunde Null, auch in Igstadt. Der Krieg war schon lange verloren, die Versprechung eines tausendjährigen Reiches ein grausamer Betrug, zahllose Männer waren auf den Schlachtfeldern zu Tode gekommen oder in der Kriegsgefangenschaft – und die siegreichen Amerikaner rollten in Jeeps und Panzern durch unser Dorf. Alles, was nach 1933 Gesetz wurde, war nun nichtig. Wie durchkommen, war die große Frage. (...) Im Herbst 1946 stand eine weitere große Herausforderung vor der Tür: Etwa 300 aus ihrer Heimat vertriebene Sudetendeutsche wurden dem kleinen 1000-Einwohnerdorf Igstadt einfach „zugewiesen“. Wo sollten sie wohnen und schlafen, woher etwas zum Essen bekommen? Natürlich gab es zunächst große Probleme, Widerstand, Verweigerung. Aber es fanden sich auch entschlossene Igstadter ein, die zugriffen. (...) Der HGV hat all diese Ereignisse in der vorliegenden Dokumentation beschrieben und hiermit erneut ein Stück Igstadter Ortsgeschichte vor dem Vergessen bewahrt.
136 Seiten, Bilderdruck, Hardcover, Verkaufspreis: 19,80 €

In Igstadt erhältlich im Igstadter Kiosk, Hauptstr. 9, bei Ingrid Dahl, Am Wasserturm 24 und im Buchhandel.

Und immer wieder freitags ...

... ab 17.oo Uhr traf man sich seit März 2015 bei trockenem Wetter in Igstadt "auf der Linde", Hauptstraße. Das letzte Treffen war am 17. März 2017, denn in der folgenden Woche wurde mit den Bauarbeiten für die Schulerweiterung begonnen. Wir sagen dem nun abgesperrten Lindenplatz für zwei Jahre "adieu".

Die lieb gewordene Tradition der Freitagstreffen wird jedoch fortgeführt am Dorfbrunnen in der Bornstraße. Premiere war am Freitag, 24. März 2017.

Die nächsten Treffen bei trockenem Wetter: 27. April und 4. Mai 2018. Rekordverdächtig war das Treffen am 28. Juli 2017: Bei schönsten Sommertemperaturen erfreuten sich 28 Personen an dem "Plausch am Brunnenplatz". Aber auch der erste schöne Frühlingstag am 6. April 2018 lockte 24 Personen in der Altersspanne von 12 Monaten bis 94 Jahren an. Daraus ergab sich eine besonders lebendige und interessante Mischung an Gesprächsthemen.
Seit 2010 sprudelt der ehemalige "Kerchborn" in dieser schön gefassten Quelle und die Bänke laden zum Verweilen ein. Der Lennetisch zum Abstellen der Getränke und Knabbereien fehlt dem Freitagstreff sehr, der kleine Klapptisch eines freundlichen Nachbarn schafft jedoch regelmäßig Abhilfe.

Interessantes

Grüße aus Wiesbaden. Ausstellung bis 01. Mai 2018. Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 42, 65197 Wiesbaden. MO, DI; DO, FR 8 - 12 Uhr, MI 8 - 18 Uhr. Eintritt frei

70 Jahre Israel-70 Jahre Kfar Saba. Ausstellungseröffnung 6. Mai 2018, 17 Uhr

Grußwort: Oberbürgermeister Sven Gerich | Vortrag: Prof. Dr. Roman Posek, Vors. Richter des Hess. Staatsgerichtshofes. Mitwirkung: Freundeskreis Kfar Saba e.V. Ausstellung bis 20. Mai 2018, Stadtarchiv Wiesbaden. Eintritt frei.

Ein der Gottheit gewidmeter Tempel. Das Conversationshaus 1810-1904. Vortrag von Dr. Bernd-Michael Neese. 6. Mai 2018, 19 Uhr, Stadtarchiv. Eintritt frei.

"Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren,
sondern den Verstand erleuchten." Ephraim Lessing

Das Igstadter Wappen