Vergangenheit erforschen - Gegenwart gestalten - Zukunft erleben

Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Igstadt e.V.

Ich, der Igstadter Jupiter, begrüße Sie und freue mich, dass Sie den Weg zu unserer Website gefunden haben.

Thronender Jupiter
Thronender Jupiter

 Es erwarten Sie hier:

 - Aktuelles zu den Vorhaben des Vereins
- Interessantes zur Igstadter Ortsgeschichte

- Informationen und Bildergalerien zu Veranstaltungen

- Wissenswertes zum Verein

- Eine Fülle historischer Bilder

Warum ich Sie begrüßen darf und wer ich bin, erfahren Sie natürlich auch unter: Igstadter Jupiter.

Eine gute Nachricht: Der Igstadter Jupiter gehört zu den Ausstellungsstücken des neuen Stadtmuseums am Markt (SAM), Wiesbaden. Das Museum wurde am 11. September 2016 eröffnet und Jupiters jahrzehntelanges Dasein in einer Holzkiste fand hiermit ein glückliches Ende.

Öffnungszeiten SAM: täglich außer montags, 11-17 Uhr. Der Eintritt ist am ersten Samstag im Monat frei - wie auch im Museum, Friedrich-Ebert-Allee.

SAM_Prospekt_09-2016.pdf
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Aktuell & Interessant

Der Heimat- und Geschichtsverein wünscht Ihnen und Ihrer Familie einen guten Rutsch und ein wunderschönes Jahr 2018. Wir freuen uns auf viele Begegnungen, Gespräche und Anregungen bei allen Veranstaltungen in Igstadt und Umgebung.

Termine zum Vormerken auf einen Blick:

6. März 2018: Jahreshauptversammlung mit Vortrag des Wiesbadener Historikers Hendrik Schmehl "Wiesbaden im Ersten Weltkrieg".

12. Mai 2018: Halbtagesexkursion zu dem Lahn-Marmor-Museum in Villmar

15. September 2018: Tagesexkursion zum Haus der Geschichte in Bonn

NEUE DOKUMENTATION ZUR ORTSGESCHICHTE

NEUERSCHEINUNG

1945: Es war die Stunde Null, auch in Igstadt. Der Krieg war schon lange verloren, die Versprechung eines tausendjährigen Reiches ein grausamer Betrug, zahllose Männer waren auf den Schlachtfeldern zu Tode gekommen oder in der Kriegsgefangenschaft – und die siegreichen Amerikaner rollten in Jeeps und Panzern durch unser Dorf. Alles, was nach 1933 Gesetz wurde, war nun nichtig. Wie durchkommen, war die große Frage. (...) Im Herbst 1946 stand eine weitere große Herausforderung vor der Tür: Etwa 300 aus ihrer Heimat vertriebene Sudetendeutsche wurden dem kleinen 1000-Einwohnerdorf Igstadt einfach „zugewiesen“. Wo sollten sie wohnen und schlafen, woher etwas zum Essen bekommen? Natürlich gab es zunächst große Probleme, Widerstand, Verweigerung. Aber es fanden sich auch entschlossene Igstadter ein, die zugriffen. (...) Der HGV hat all diese Ereignisse in der vorliegenden Dokumentation beschrieben und hiermit erneut ein Stück Igstadter Ortsgeschichte vor dem Vergessen bewahrt.
136 Seiten, Bilderdruck, Hardcover, Verkaufspreis: 19,80 €

In Igstadt erhältlich im Igstadter Kiosk, Hauptstr. 9, bei Ingrid Dahl, Am Wasserturm 24 und im Buchhandel.

6. März 2018: Vortrag "Die Kurstadt Wiesbaden und der Erste Weltkrieg"

1915: Kaisergeburtstag im Lazarett. Quelle: Wiesbaden.de/Foto Stadtmuseum/Sammlung Nassauische Altertümer
1915: Kaisergeburtstag im Lazarett. Quelle: Wiesbaden.de/Foto Stadtmuseum/Sammlung Nassauische Altertümer

Die Kurstadt Wiesbaden und der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg gilt gemeinhin als eine der zentralen Zäsuren in der deutschen Geschichte. Auch die internationale Kurstadt Wiesbaden traf der Ausbruch des Krieges schwer und stellte die Stadtgesellschaft in der Folge vor eine Vielzahl an Herausforderungen: Angefangen bei der Nahrungsversorgung über den Niedergang des Kurwesens bis hin zu vielfältigen sozialen Fragen wie etwa die Unterstützung der Soldatenfamilien. Von zentraler Bedeutung war dabei die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhaltes, des Durchhaltewillens und damit der Stabilität der „Heimatfront“. Diese erwies sich trotz aller Einheitsrhetorik zum Kriegsbeginn als außerordentlich brüchig, weil die sozialen Verwerfungen des Krieges sehr unterschiedlich wirkten und das Verhältnis zwischen den sozialen Schichten, zwischen Stadt und Land aber auch gegenüber den Kurgästen stark belasteten. Der Vortrag des Historikers Hendrik Schmehl wirft ein Schlaglicht auf die genannten Themenfelder und beruht auf seiner mehrjährigen Forschungstätigkeit zu Wiesbaden im Ersten Weltkrieg. Die Veröffentlichung der Dissertation mit dem Titel „Den Ehrenschild reingehalten“ – Die Kurstadt Wiesbaden im Ersten Weltkrieg“ wird derzeit vorbereitet.

Beginn Vortrag: 19.00 Uhr, Schützenhaus, Vorm Graben, 65207 Igstadt

Die Teilnahme ist kostenlos. Freunde und Förderer des HGV sind herzlich eingeladen. Die Jahreshauptversammlung des HGV findet im Anschluss an den Vortrag um ca. 20.00 Uhr statt.

Und immer wieder freitags ...

... ab 17.oo Uhr traf man sich seit März 2015 bei trockenem Wetter in Igstadt "auf der Linde", Hauptstraße. Das letzte Treffen war am 17. März 2017, denn in der folgenden Woche wurde mit den Bauarbeiten für die Schulerweiterung begonnen. Wir sagen dem nun abgesperrten Lindenplatz für zwei Jahre "adieu".

Die lieb gewordene Tradition der Freitagstreffen wird jedoch fortgeführt am Dorfbrunnen in der Bornstraße. Premiere war am Freitag, 24. März 2017.

Nächste Treffen bei trockenem Wetter: 19. und 26. Januar, 2. Februar 2018.
Rekordverdächtig war das Treffen am 28. Juli 2017: Bei schönsten Sommertemperaturen erfreuten sich 28 Personen an dem "Plausch am Brunnenplatz".
Seit 2010 sprudelt der ehemalige "Kerchborn" in dieser schön gefassten Quelle und die Bänke laden zum Verweilen ein. Der Lennetisch zum Abstellen der Getränke und Knabbereien fehlt dem Freitagstreff sehr, der kleine Klapptisch eines freundlichen Nachbarn schafft jedoch regelmäßig Abhilfe.

Interessantes

Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen. SAM Stadtmuseum am Markt. Ausstellung bis 13. Mai 2018. Kostenlose Führung durch die Ausstellung für Einzelpersonen jeden Samstag 14.00 Uhr.

"Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren,
sondern den Verstand erleuchten." Ephraim Lessing

Das Igstadter Wappen