Vergangenheit erforschen - Gegenwart gestalten - Zukunft erleben

Willkommen beim Heimat- und Geschichtsverein Igstadt e.V.

Ich, der Igstadter Jupiter, begrüße Sie und freue mich, dass Sie den Weg zu unserer Website gefunden haben.

Thronender Jupiter
Thronender Jupiter

 Es erwarten Sie hier:

 - Aktuelles zu den Vorhaben des Vereins
- Interessantes zu Igstadt von A-Z

- Informationen zu Veranstaltungen

- Wissenswertes zum Verein

- Eine Fülle historischer Bilder

Warum ich Sie begrüßen darf und wer ich bin, erfahren Sie natürlich auch unter: Igstadter Jupiter.

Eine gute Nachricht: Der Igstadter Jupiter gehört zu den Ausstellungsstücken des neuen Stadtmuseums am Markt (SAM), Wiesbaden. Das Museum wurde am 11. September 2016 eröffnet und Jupiters jahrzehntelanges Dasein in einer Holzkiste fand hiermit ein glückliches Ende.

Wünsche zum Jahresbeginn

Der Heimat- und Geschichtsverein Igstadt wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein glückliches Jahr 2021. Möge uns das neue Jahr wieder einen unbeschwerten Alltag mit vielen schönen Erlebnissen und Begegnungen bringen. Wir freuen uns darauf.

Historisches zum 'Glücksschwein'

Ein Glücksbringer, häufig ein Amulett oder Talisman, soll zu Glück, Wohlstand, Gesundheit und einem langen Leben verhelfen. Böses soll ferngehalten werden. Bereits für die germanischen Völker war der Eber ein heiliges Tier. Das Schwein ist ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum, da es als Symbol der Fruchtbarkeit und Stärke gilt. Darüberhinaus galt bei den Griechen und Römern derjenige als privilegiert, der über viele Schweine, und somit letztendlich auch über Nahrung, verfügte. Das war Glück! In unserer Zeit wird häufig - besonders zu Silvester - symbolisch eine Nachbildung aus Marzipan verschenkt. Im Mittelalter bekam bei Wettbewerben der Letzte als Trostpreis ein Schwein, worauf einer der verschiedenen Ursprünge der Redensart "Schwein haben" zurückgehen soll.

Aktuelles und Wissenswertes

Endlich: Der Nachdruck der Chronik 1 ist nach einigen Schwierigkeiten eingetroffen und ab sofort (30.12.2020) erhältlich. Die Chronik 1 informiert umfassend und überaus kenntnisreich über die Anfänge Igstadts bis ins 19. Jahrhundert. Sie ist ein schönes Geschenk für alle, die mehr über Igstadt erfahren möchten.

Erhältlich: Igstadter Kiosk, Hauptstraße 9, Igstadt oder

HGV, Ingrid Dahl, Am Wasserturm 24, Igstadt

und über den Buchhandel. Preis: 22,50 €

Noch vorrätig: Der Igstadter Ortskalender 2021

Der Igstadter Ortskalender - ein schönes Geschenk zum Verschenken und Selbstbeschenken.

Seit 2011 erarbeitet der Heimat- und Geschichtsverein einen Jahreskalender, der nicht nur Bilder und Informationen zu Igstadt enthält, sondern im Kalendarium alle Veranstaltungstermine der Igstadter Vereine und Gruppen aufführt. Die Kalenderblätter zeigen Historisches und Aktuelles, auf jeden Fall Interessantes und Wissenswertes zu Igstadt. Der Ortskalender wird seit 2017 im Namen der Interessengemeinschaft der Igstadter Ortsvereine über den HGV als Willkommensgruß den Neubürgerinnen und Neubürgern überreicht.

Preis: 10 €. Erhältlich im Igstadter Kiosk, Hauptstr. 9 und bei Ingrid Dahl, Am Wasserturm 24, Tel. 0611-50 96 93.  (Stand: 21.01.2021)

"Sie waren unsere Nachbarn." Szenische Lesung des Igstadter Scheunentheaters nach Recherchen des Heimat- und Geschichtsvereins Igstadt im Rahmen der Wiesbadener Gedenktage "Erinnern an die Opfer".

„Meine Geschichte ist schnell erzählt: Im Juli 1939 flüchtete ich mit meinen Eltern nach Antwerpen, wo wir uns sicher glauben. Nachdem die Nazis 1940 auch Belgien besetzen, lebten wir in großer Angst. 1942 wurden wir aufgegriffen und in das Sammellager Mechelen gebracht. In dem Lager - es war eine ehemalige Kaserne - wurden Gruppen von jeweils 1000 Menschen für den Abtransport zusammengestellt. Am 29. August 1942 waren wir an der Reihe. Wir wurden nach Auschwitz transportiert. Im Viehwagon. Wir waren in dem Transport Nr. 6 zusammen mit 355 Männern, 60 Jungen, 531 Frauen und 54 Mädchen, insgesamt 1000 Personen. Ich wurde im Außenlager Cosel von meinen Eltern getrennt.

Wir haben uns nie mehr gesehen. Meine Eltern wurden in Auschwitz ermordet. Ich wurde nur 14 Jahre alt. (geht ab)

Es war ein Igstadter Konfirmand, der dem ermordeten Herbert Schiffer am 9. Januar 2021 wieder eine Stimme gab. Über das Leben von Bella, Hermine, Julie, Julius, Karl und Hellmuth Löwensberg berichteten Mitglieder des Scheunentheaters. Sie verknüpften hierbei die Gesetze und Verordnungen der NS-Gewaltherrschaft, die zu Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung, Emigration, Deportation und Ermordung führten, mit den jeweiligen Lebensläufen. Hierdurch entstand ein dichtes Bild der damaligen Zeit, tief berührend und informativ zugleich.

Mit der szenischen Lesung „Sie waren unsere Nachbarn“ beteiligt sich das Igstadter Scheunentheater an den Gedenktagen der Landeshauptstadt Wiesbaden „Erinnern an die Opfer“ anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945.

Da die Lesung am 31. Januar 2021 aufgrund der Corona-Restriktionen nicht als Präsenzveranstaltung im Roncalli-Haus durchgeführt werden kann, wurde sie aufgezeichnet und steht ab 31. Januar als Download unter www.momentmal.org kostenfrei zur Verfügung.

Ausführlich nachzulesen ist das Schicksal der Igstadter Jüdinnen und Juden sowie der Text der Lesung in der Dokumentation des Heimat- und Geschichtsvereins „Sie waren unsere Nachbarn. Geschichte und Schicksale jüdischer Familien aus Igstadt. Aufsätze, Biografien, Dokumente“. Die Recherchen zu den jüdischen Familien aus Igstadt führten 2016 zu der Errichtung einer Gedenktafel in der Ortsmitte von Igstadt, die im Beisein von Nachfahren der Familie Löwensberg der Öffentlichkeit übergeben wurde. (14.01.2021)

27.Januar2021_Veranstaltungsreihe.pdf
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Aufgrund des Corona-Geschehens setzen wir die Einladung zum Freitagstreff am Brunnenplatz bis auf weiteres aus. (01.11.2020)

Und immer wieder freitags ... seit Januar 2019 wieder am Brunnenplatz, Bornstraße.

Freitags ab 17 Uhr traf man sich seit März 2015 bei trockenem Wetter in Igstadt "auf der Linde", Hauptstraße. Das letzte Treffen war am 17. März 2017, denn in der folgenden Woche wurde mit den Bauarbeiten für die Schulerweiterung begonnen. Wir sagten dem nun abgesperrten Lindenplatz für knapp zwei Jahre "adieu".

Die lieb gewordene Tradition der Freitagstreffen wurde fortgeführt am Dorfbrunnen in der Bornstraße. Premiere war am Freitag, 24. März 2017.
Seit 2010 sprudelt der ehemalige "Kerchborn" in dieser schön gefassten Quelle und die Bänke laden zum Verweilen ein. Ab November 2018 traf man sich wieder auf dem Lindenplatz. Ab 25. Januar 2019 wiederum am Brunnenplatz wegen der Restaurierung der Denkmäler auf dem Lindenplatz. Die Restaurierung der Denkmäler wurde im Juni 2019 abgeschlossen, allerdings fehlen noch die Bänke. Wenn diese wieder aufgestellt sind, finden die Treffen wieder auf dem Lindenplatz statt. Alle sind herzlich willkommen.

"Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren,
sondern den Verstand erleuchten." Ephraim Lessing

Das Igstadter Wappen