Dezember 2017: NEUE DOKUMENTATION ZUR ORTSGESCHICHTE

1945: Es war die Stunde Null, auch in Igstadt. Der Krieg war schon lange verloren, die Versprechung eines tausendjährigen Reiches ein grausamer Betrug, zahllose Männer waren auf den Schlachtfeldern zu Tode gekommen oder in der Kriegsgefangenschaft – und die siegreichen Amerikaner rollten in Jeeps und Panzern durch unser Dorf. Alles, was nach 1933 Gesetz wurde, war nun nichtig. Wie durchkommen, war die große Frage. (...) Im Herbst 1946 stand eine weitere große Herausforderung vor der Tür: Etwa 300 aus ihrer Heimat vertriebene Sudetendeutsche wurden dem kleinen 1000-Einwohnerdorf Igstadt einfach „zugewiesen“. Wo sollten sie wohnen und schlafen, woher etwas zum Essen bekommen? Natürlich gab es zunächst große Probleme, Widerstand, Verweigerung. Aber es fanden sich auch entschlossene Igstadter ein, die zugriffen. (...) Der HGV hat all diese Ereignisse in der vorliegenden Dokumentation beschrieben und hiermit erneut ein Stück Igstadter Ortsgeschichte vor dem Vergessen bewahrt.


136 Seiten, Bilderdruck, Hardcover, Verkaufspreis: 19,80 €

In Igstadt erhältlich im Igstadter Kiosk, Hauptstr. 9, bei Ingrid Dahl, Am Wasserturm 24 und im Buchhandel.

Das Igstadter Wappen