10. April 2016: Übergabe der Gedenktafel für ehemalige jüdische Mitbürger an die Öffentlichkeit

Der Heimat- und Geschichtsverein Igstadt konnte 2014 eine Lücke in der Erforschung des jüdischen Lebens in Igstadt schließen. Um diese Erinnerung zu bewahren, wurden die Ergebnisse in der Publikation „Sie waren unsere Nachbarn“ dokumentiert. Mit der Gedenktafel erinnern wir an die jüdische Tradition in Igstadt seit dem 16. Jahrhundert und an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Tafel ist Mahnung an uns und unsere Nachfahren, jeder Missachtung des Lebens und der Würde des Menschen mutig und ohne Zögern entgegenzutreten. Weitere Informationen finden Sie unter dem Datum 10. April 2016 im Archiv.

Bericht Gedenktafel WRS_ID.pdf
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Bildergalerie  10. April2016

2. September 2017: Informationen zur Gedenktafel bei den Igstadter Kulturtagen 2017

Bei der Veranstaltung: Mach mit – "Ihster-Laufpass" mit neun Stationen bot der HGV die Station "Gedenktafel" mit Informationen und einem Büchertisch an. Nachzulesen sind die Schicksale der Igstadter Juden in der Dokumentation "Sie waren unsere Nachbarn", die der HGV im Jahre 2014 herausgegeben hat. Seit dem 16. Jahrhundert lebten Juden in guter Nachbarschaft in unserem Dorf, mit Hermine Löwensberg verließ im Juni 1939 die letzte Einwohnerin jüdischen Glaubens Igstadt. Sie wurde 1942 in Theresienstadt ermordet. Zu der Gedenktafel, die 2016 der Öffentlichkeit übergeben wurde, hat der HGV einen Flyer vorbereitet.

 

2. September 2017, 15.oo bis 18.oo Uhr, Ecke St.-Gallus-Straße/St.-Walbertus-Straße

Gedenktafel_2017_Flyer.pdf
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Das Igstadter Wappen