Von der Galluskerb zur Lindenkerb

Seit dem 18. Jahrhundert wurde am 16. Oktober zu Ehren von St. Gallus eine Kirchweih/Kerb gefeiert. Jedoch nicht jährlich und im 20. Jahrhundert mit großen Pausen bedingt durch Kriege und Wirtschaftskrisen. Wenn die Galluskerb als ‚aufziehende Kerb‘ gefeiert wurde, war dies ein besonderes Ereignis. Da das Wetter Mitte Oktober meist sehr kalt und regnerisch war, wurde mit dem Einverständnis des Ortsbeirates, der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats der Stadt Wiesbaden beschlossen, die Igstadter Kerb am 3. Wochenende im Juni zu feiern. Zunächst auf dem Kerbeplatz am Sportplatz, dann aber wegen des schlechten Zustandes des Platzes rund um den Lindenplatz in der Hauptstraße. Seit Juni 1975 wird die „Lindenkerb“ jährlich gefeiert. Im gleichen Jahr gründete sich die Kerbegesellschaft zur Pflege dieses Brauchtums.

Weiterführende Informationen finden Sie in den nachfolgenden PDF-Dateien.

Teil 1-Von der Galluskerb zur Lindenkerb
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Teil 2-Von der Galluskerb zur Lindenkerb
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Teil 3-Von der Galluskerb zur Lindenkerb
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Diese Beiträge von Walter Crecelius (verst. 2010) wurden veröffentlicht in der Publikation des HGV: Chronik 2 - Igstadter Geschichte(n), Vom Bauerndorf zum Stadtteil - das 20. Jahrhundert. Wiesbaden 2009.

Impressionen: